Interview mit Susann, Origo Foodtrips

1) Pink Noodles – ein von mir selbst kreiertes Essen aus Rote Beete-Sellerie-Apfel-Gemüse auf Spirellis mit einem Feta-Feldsalat-Topping
2) Für mich steht seit circa 12 Jahren fest, dass ich mich ganz grundlegend mit unseren Lebensmitteln verschiedenster Art beschäftigen möchte. Ich machte daraufhin ganz klassisch eine Ausbildung zur Diätassistentin und studierte danach Ernährungswissenschaften. Ausprobiert habe ich mich in der Ernährungsberatung, der Lebensmittelpromotion und der Aufklärung durch Bildungsprojekte für Kinder bezüglich unserer Lebensmittel. Doch keine der genannten Ausbildungswege und Arbeitsorte konnten mein Fable und meine Passion für die Vermittlung von handwerklich hergestellten Hofprodukten wirklich bedienen. Aus diesem Grund entschied ich mich seit 2016 für das Kreieren meines eigenen, auf mich direkt zugeschnittenem Arbeitsplatzes und biete nun mit meinem Projekt ORIGO FOODTRIPS Entdeckungen für Lebensmittelinteressierte Menschen zu regionalem Lebensmittelhandwerk an. Hier in den Regionen lernen sie, was es bedeutet einen Bauern zu kennen, wie er lebt, was sein Hofprodukt ausmacht, wie aufwendig die Herstellung dessen ist und welchen Wert ein solches Produkt wirklich hat. Jeder Teilnehmer kann selbst seinen eigenen Foodtrip machen und Honig, Käse, Fisch, Brot oder sein eigenes Öl herstellen. Für mich ist das direkte und nachhaltige Verbraucheraufklärung an der Basis. Ich möchte zusammenführen und verbinden.
3) Einen sehr entscheidenden! Ich bin auf dem Land aufgewachsen und später in den Städten umhergeirrt, bis ich ganz tief in mir dem Bedürfnis nach Naturverbundenheit begegnet bin. Ich habe erkannt, dass alles was wir sind und was uns leitet direkt aus der Natur kommt. Wir sind ein Teil von ihr und damit sehr stark mit ihr verbunden. Ohne diese Schönheit um mich herum kann ich einfach nicht leben, nicht atmen, nicht kreativ sein und nicht gesund bleiben. Die Natur ist meine Quelle, auch für Energie. Kein Wunder also, dass ich mich mit Naturprodukten auseinandersetzen möchte. Für mich sind sie die Zukunft.
4) Als ich mich direkt der Natur hingab, inmitten dieser wohne, bin ich freier geworden. Ich habe mich fokussieren können, mich leichter gefühlt und bin viel entspannter geworden. Man bemerkt, dass man eigentlich gar nicht so viel braucht um glücklich leben zu können, man entscheidet sich bewusster für die Dinge, auch im Konsum.
5) Die Förderung naturnaher, kleinbäuerlicher Landwirtschaft spielen für alle Beteiligten und meine Arbeit eine tragende Rolle. Aber auch ein Bewusstsein für Gemeinschaft, für das aufrichtige Entdecken seiner selbst wünsche ich mir.
6) Tipp 1: Jeden Tag (auch bei Regen und im Winter) draußen in der Natur mindestens 1 h verbringen – ob spazieren, laufen, Radfahren, sitzen, baden oder tanzen, völlig egal, Hauptsache raus! + Sensibilisiere dich für deinen Körper, er wird dir sagen, was ihm gut tut und was nicht!
Tipp 2: Schau auf dein Essen! Schau mal genau hin und hinterfrage dessen Herkunft. Besuch einen Bauernhof, lerne die Bauern deiner Umgebung kennen und trete mit ihnen in Kontakt. Der Austausch über unser Essen ist die Voraussetzung für künftige Entscheidungen im Lebensmittelkonsum und damit für das Gemeinwohl und der Gesundheit eines jeden.

Interview mit Amelie, heyqnut

Frage 1:  Was ist Dein Lieblingsessen?  Frische, Französische Küche jeglicher Art. Frage 2:  Womit beschäftigst Du Dich beruflich?  Nüssen. Frage 3:  Welchen Einfluss hat die Natur auf Deine Arbeit?  Die Natur ist die wichtigste Grundlage für meine Arbeit. Frage 4:  Sind Dir dabei Veränderungen aufgefallen?  Das Bewusstsein für die natürliche Ernährung hat sich verbessert. Die Menschen möchten wieder wissen was sie essen und hinterfragen woher es kommt. Frage 5:  Was wünschst Du Dir für die Zukunft?  Das die Menschen sich möglichst frisch, regional und ohne Zusatzstoffe ernähren als Alternative zum reichhaltigen industriellen Angebot. Frage 6:  Hast Du für uns 1-2 Tipps für den Alltag? Was können wir tun/beitragen, damit wir weiterhin gesund leben und essen können?  Auf Wochenmärkte gehen und saisonal Inspiration sammeln.  Hippe Food Blogs liefern außerdem gute Ideen für unkomplizierte Gerichte die sich in den Alltag integrieren lassen.

Interview mit Massimo, Tartufo del Re